Ein Einsatz “nahe am Gefrierpunkt”:  die Live-Beschallung des Konzertes des Studios für Elektronische Musik am 30.Januar 2013  in der Stadtpfarrkirche St.Andrä in Salzburg, bei dem das 4.0 Beschallungssystem, Sounds in der Bandbreite von Geräuschen eines Fächers, bis hin zum Klang der Kirchenorgel, transparent darstellen musste.


Eine Veranstaltung der Abteilung für Dirigieren, Komposition und Musiktheorie – Studio für Elektronische Musik – in Zusammenarbeit mit der Pfarre St.Andrä

Werke von Tanja Brüggemann-Stepien, Masayoshi Matsui, Michael Wassermann, Stephan Elliot Perez und Marco Döttlinger

Studio für Elektronische Musik (SEM) – Leitung: Achim Christian Bornhöft
Das Studio für Elektronische Musik der Universität Mozarteum Salzburg, zählt international zu den ältesten Einrichtungen seiner Art. Das Ausbildungsangebot umfasst eine Vorlesung zur Geschichte und Ästhetik der Elektronischen Musik, verschiedene Seminare in Klang- und Partitursynthese, eine zwei Semester umspannende Veranstaltung zum ästhetischen Umgang mit audiovisuellen Medien sowie wechselnde, vermehrt praxisorientierte Kurse mit spezifischen Themenstellungen (beispielsweise Studiotechnik, Hörspiel, Soundscapes und Sounddesign).
http://www.moz.ac.at/sem/

die 4-kanal-beschallung war – wider erwarten – ausgesprochen gut perzipierbar und einen sehr spannenden effekt konnten wir beobachten: im 4-kanal-quadrat (d.h. publikumsraum) war alles sehr präzise räumlich wahrnehmbar, während durch die größe und reflexionscharakteristika der st.andräkirche (entspr. nachhallzeit / verzerrung etc. ) die projizierten klänge eine zusätzliche real-räumliche dimension erhielten.
marco döttlinger (SEM)

Bornhoeft_Konzert_Andrae_Kirche1

Bornhoeft_Konzert_Andrae_Kirche2
Fotos: Christoph Feiel ©

Tontechnisch betreut wurde die Veranstaltung vom Team des Ton- und Videostudios in Zusammenarbeit mit der Bühnentechnik der Universität Mozarteum.